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Fachbegriffe

ANSI Lumen

American National Standards Institute (Amerikanisches Institut für Normungsfragen). Maßeinheit für die Bildhelligkeit der Projektoren (Lumen = Einheit des Lichtstroms).


Artefakte

Unerwünschte Effekte bzw. Bildstörungen in Videobildern. Dazu zählt u.a. das Moire der Cross Colour-Störung. Störeffekte, die durch Bild- oder Kamerabewegung entstehen, nennt man Bewegungsartefakte.


Auflösung

Maß für Bildschärfe, wird im Computerbereich in Pixel, im Videobereich i.d.R. in Linien (horizontal, Spalten) und Zeilen (vertikal) angegeben.


Candela

Der von einer Lichtquelle ausgesandte Lichtstrom pro Raumwinkel - Abkürzung cd.


CRT

Cathode Ray Tube (Kathodenstrahlröhre). Bildschirmröhre in herkömmlichen Monitoren.


DLP

Neben den typischen Projektortechniken LCD und Röhre existiert noch eine weitaus jüngere und vielversprechende Technik, das sogenannte DLP-Verfahren. Die DLP-Technik (Digital Light Processing) wurde von Texas Instruments entwickelt und stellt eine der interessantesten Entwicklungen in der Projektortechnik der letzten Jahre dar. Kernbauteil dieser Projektoren ist ein Mikrochip (DMD=Digital Mirror Device) auf dem gut 500.000 winzige Spiegel mit den Maßen 16 x 16 Mikrometer aufgebracht sind. Jeder dieser Spiegel ist zur Wiedergabe eines Pixels auf der Leinwand nötig und kann bis zu 1000 mal pro Sekunde durch elektrische Impulse gekippt werden. Je nach Stellung des Spiegels gelangt mal mehr, mal weniger Licht auf die Leinwand.


HD TV

In den kommenden Wochen (Stand: Mai 2006) bekommt "HD ready" einen Bruder. Der Logo-Neuzugang aus der EICTA-Schmiede heißt "HD TV". Das Label erhalten Geräte, die in der Lage sind, HDTV-Signale zu empfangen und diese Signale auch über eine kompatible Schnittstelle an ein "HD ready"-Ausgabegerät zu übertragen. Das Logo erstetzt keineswegs "HD ready". HDTV-Geräte erfüllen folgende Mindestkriterien:

1.) Reciever müssen wahlweise DVB-T-, DVB-S- oder DVB-C-Signale empfangen und verarbeiten können. Verfügen sie über eine Festplatte oder eine andere Aufnahmemöglichkeit (z.B. ein DVD-Rekorder), werden sie nur zertifiziert, wenn der Rekorder Bilddaten bis zur Auflösung von 1.280 x 720p und 1.920 x 1.080i verarbeiten und im 16:9-Format darstellen kann.

2.) Settop-Boxen müssen den Kompressionsstandard MPEG-4 / H.264 unterstützen und Daten im Frequenzbereich 50 Hz wiedergeben können.

3.) Für alle Geräte ohne Bildschirm (also Settop-Boxen, HD-Rekorder mit integriertem Tuner) gilt: Sie müssen einen Komponenten-, einen DVI- oder einen HDMI-Ausgang besitzen.

4.) Der Kopierschutz (HDCP) hängt von den Rechteinhabern, zum Beispiel der Filmindustrie ab. Diese entscheidet, ob ein Film kopiert werden darf oder nicht.


Kontrastverhältnis

Unter dem Kontrastverhältnis versteht man eine Skala an Grauabstufungen, die ein Videoprojektionsgerät (Projektor) noch sichtbar getrennt von einander darstellen kann und zwar vom dunkelsten Schwarz bis zum hellsten Weiß. Bei der Betrachtung des Kontrastverhältnisses geht man immer von Graustufen aus, denen in Wirklichkeit entsprechende Farbwerte zugeordnet sind.


LCD

Abkürzung für " Liquid Crystal Diode Display" (Flüssigkristallanzeige). Kleine in Glasscheiben eingeschlossene Kristallpartikel können durch elektrische Spannung in ihrer Lichtdurchlässigkeit manipuliert werden. Gegenüber herkömmlichen Bildröhren haben LCD-Displays stellenweise noch Schwierigkeiten bei schnellen Bewegtbildsequenzen.


Pixel

Abkürzung für "Picture Element" (Bildelement).


RGB

RGB (Rot-Grün-Blau) bezeichnet eine der hochwertigsten Verbindung bei der alle drei Grundfarben Rot, Grün und Blau mit jeweils getrennten Kanälen und voller Schärfe-(Auflösungs-)Information übertragen werden. RGB wird meist über Scart oder BNC-Buchsen ausgegeben.


SVGA

Abk. für "Super Video Graphics Array" - Auflösung: 800 x 600 Bildpunkten.


SXGA

Abk. für "Super Extended Graphics Array" - Auflösung: 1.280 x 1.024 Bildpunkten.


TFT

Abkürzung für "Thin Film Transistor" (Dünnschichttransistor). Bei TFTs handelt es sich um eine spezielle Art von Feldeffekttransistoren mit denen großflächige elektronische Schaltungen hergestellt werden können. Eine weit verbeitete Anwendung ist die Ansteuerung von Flüssigkristall-Flachbildschirmen bei denen pro Bildschirmpunkt ein einzelner Transistor zum Einsatz kommt. Diese Bauart von Display ist als Active-Matrix-LCDs bekannt, wird aber umgangssprachlich häufig auch als TFT-Display bezeichnet.


UXGA

Abk. für "Ultra Extended Graphics Array" - Auflösung: 1.600 x 1.200 Bildpunkten.


VGA

Abk. für "Video Graphics Array" - Auflösung: 640 x 480 Bildpunkten.


WXGA

Abk. für "Wide Extended Graphics Array" - Auflösung: 1.366 x 768 Bildpunkten.


XGA

Abk. für "Extended Graphics Array" - Auflösung: 1.024 x 768 Bildpunkten.